Medaille bei Internationaler Kodokan Open Ju-Jutsu

Steffen Bienias holte Bronze bei einem hochkarätig besetzten internationalen Turnier in Norderstedt. Katharina Schäfer konnte krankheitsbedingt nicht starten. Beide hatten sich intensiv auf dieses Turnier vorbereitet.

Am Samstag tankte Steffen nach dem Wiegen in der Nähe der Jugendherberge Horner Rennbahn Energie mit einer riesigen Portion Pizza. Die Kondition stimmte dann auch.


Steffen mit den Trainern Roman Rose und Heinrich Cramm

 Nach etlichen Jahren der Abstinenz bei internationalen Turnieren meldete der Budo-Sportverein Tatami Süpplingen mal wieder zwei Ju-Jutsuka zur Internationalen Kodokan Open in Norderstedt. Katharina Schäfer und Steffen Bienias, beide kämpfen in der Altersklasse U 15, empfahlen sich durch hohes Trainingsengagement und der dadurch erreichten Leistungsteigerung für dieses internationale Turnier. Leider erkrankte Katharina Schäfer zwei Tage vor dem Turnier und konnte deshalb dort nicht starten. So reisten die Tatami-Trainer Roman Rose und Heinrich Cramm nur mit Steffen nach Norderstedt.

In Norderstedt wurden dann von der Turnierleitung Gäste aus Schweden, Dänemark, Holland, Belgien und Österreich begrüßt. Insgesamt starteten bei diesem Turnier an zwei Tagen 212 Ju-Jutsuka aus 51 Vereinen in den Disziplinen Fighting, Duo und Ne-waza. Gekämpft wurde entsprechend der Internationalen Beteiligung auf sehr hohem Niveau.

Steffen Bienias startete energisch und bot all sei Können und seine Routine auf. In den ersten Kämpfen musste er sich aber seinen Gegnern vom MTV Rottorf und vom PSV Basdorf deutlich geschlagen geben, ehe er gegen den Kontrahenten vom Kiyoku Budo Instituut Doetinc (Holland) einen Sieg verzeichnen konnten. In der anschließenden Analyse stellten beide Trainer bei Steffen Schwächen im Atemi-Bereich (Schläge und Tritte mit Leichtkontakt) fest, die überwiegend taktische Ursachen hatten. Im Bereich der Würfe sind technische Verbesserungen in der Wurfvorbereitung erforderlich, damit Steffen auf diesem Niveau besser punkten kann. Seine Stärke ist momentan der Bodenkampf, der bei diesem Turnier oft recht zeitig von den Kampfrichtern abgebrochen wurde. Die Süpplinger Ju-Jutsuka auf dem Niveau dieser Ebene weiter erfolgreich starten zu lassen ist ist Ziel der Trainer und bei entsprechendem Training durchaus realistisch.